Jun
27
Die Realität der Bildschirm-Arbeiter…
Filed Under Blogosphäre, Allgemein | 3 Comments
…und ihrer immerwährenden Dialoge mit den virtuellen Kollegen via instant-Messaging:

und dann auch noch ein SCH zu wenig. Tsts.
Genau deswegen brauche ich doch meinen 24-Zoll-Bildschirm. Da haben die Fenster von allen virtuellen Gesprächspartnern nebeneinander drauf Platz.
Jun
26
Bloglücken
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Tja, scheint so, als ob mein wunderbares Script zum Import aller alten Blogeinträge nicht ganz reibungslos funktioniert hat - statt knapp 400 sind nur rund 260 rübergerutscht. Immerhin weiss ich, was das Problem ist.
Abgesehen davon werden derzeit die internen Links zwar funktionieren - aber sie zeigen auf die alten Seiten mit meinem Selbstbau. Ob ich das später, wenn mal alles drüben ist, auch noch hinkriege, steht auf einem andern Blatt.
Never touch a running system - die gute, alte weisheit, einmal mehr missachtet und dafür bezahlt…
Jun
9
Der grosse Umbau
Filed Under Allgemein | 4 Comments
Jaaa. Ich habe mich entschlossen, Monate langer Codehackerei wegzuschmeissen und mein selbstgebasteltes Content-Management-System (ein Haufen ziemlich wirrer Skripte, auf die ich dennoch stolz war bin) durch das bewährte Wordpress zu ersetzen.
Demnächst wird hier wieder vermehrt gebloggt, über alles, was mich in San Francisco, im Silicon Valley, in Kalifornien, den USA und der Welt bewegt, verblüfft, verärgert oder begeistert. Ausserdem werde ich Seiten mit meinen Artikeln und eine Fotogallerie einrichten. Aber immer schön eins nach dem andern.
Wer in ein paar Tagen vorbeischaut und verblüfft ist über die riesige Menge von Inhalten, die dannzumal hoffentlich hier aufgetaucht sein wird: Ich habe hunderte von Texten, die ich jetzt aus der alten- in die neue Datenbank übertragen muss. Mal sehen, wie das geht - leider muss ich das import-Skript zu diesem Zweck selber schreiben.
Feb
28
Bürgerpflicht
Filed Under Amerika gits nid, Allgemein | 1 Comment
Es war zugegebenermaßen ein kleiner Schock, als ich kürzlich einen Umschlag des Obergerichts von San Francisco in meiner Post vorfand. Die Aufregung wich einem gewissen Stolz als ich feststellte, dass es sich um ein Aufgebot als Jurymitglied handelte.
Für die freien Amerikaner gibt es nämlich neben der Steuer- nur eine weitere, unausweichliche Bürgerpflicht: Den jährlichen Einsatz in einem Geschworenengericht.
Nun ist es zwar so, dass ich kein amerikanischer Bürger bin; das allerdings weiß der Staat Kalifornien nicht. Das Sozialversicherungsamt kennt mich als Ausländer, ebenso wie das Department of Homeland Security und die Steuerbehörde, in deren Registern ich überall verzeichnet bin. Aber für das Aufgebot der Juroren benutzt der Staat Kalifornien die Datenbank der Führerschein-Inhaber vom Departement for Motor Vehicles. Was durchaus Sinn macht - es handelt sich um dies eine Dokument, ohne das wohl kein Amerikaner leben kann.
Weil allerdings auch dem Gericht klar ist, dass es sich dabei keineswegs nur um Amerikaner handelt, bietet die Rückseite des Aufgebots eine ganze Liste von Optionen, mit denen sich ein Subjekt aus der vaterländischen Pflicht der Wahrheitsfindung befreien kann: z.B. wenn es über einen fremden Pass verfügt oder aufgrund einer Vorstrafe seine Bürgerrechte verloren hat; wenn es des Englischen nicht mächtig, geistig minderbemittelt oder ganz einfach verstorben ist. Bitte hier ankreuzen.
Ich habe mich für die erste Option entschieden. Aber dem Vernehmen nach nützt das nur bedingt: ich werde, hat mir heute die langjährige DRS-Korrespondentin in San Francisco, Susanne Brunner, versichert, wahrscheinlich alle 12 Monate das gleiche Aufgebot erhalten.
Angesichts solcher Zuverlässigkeit staatlicher Datenbanken frage ich mich jetzt natürlich insgeheim, ob es weise war, sich freiwillig bei der Steuerbehörde anzumelden.