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Klapproths kühne Gassenschau

Zehn vor zehn: «Immer mehr Frauen aus der Schweiz werden von solchen Bildern angezogen»

«Wer uns totschiesst, den schweigen wir tot» – diese (in ihrer komischen Konsequenz ziemlich banale) Position erhebt Ex-10-vor-10-Moderator Stephan Klapproth in der NZZ am Sonntag vom 29. November 2015 zur «kühnen neuen Denkweise der Pressefreiheit». Die Medienhäuser in demokratischen Ländern sollen sich «in Ausnahmesituationen» absprechen und nur streng faktenbasiert berichten. Denn Terror ist Propaganda, und die Medien sind seine Helfer, also sollten sie immer dann schweigen, wenn Terroristen sie instrumentalisieren.

Die Forderung ist aus mindestens zwei Gründen ausgesprochen ärgerlich. Weiterlesen