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	<description>Peter Sennhauser, Journalist</description>
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		<title>Sex ist ok, der Betrug unverzeihlich</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 13:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Strahlemann verliert viel Glanz]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/300.JPG" HSPACE="5" ALT="300.JPG" />Was ist das schlimmste, was ein Mann im wilden Westen tun kann? Mit der Frau eines Freundes schlafen. Das gilt sogar &#8211; oder grade &#8211; im moralisch und politisch ach so offenen San Francisco (sofern der Gatte der Geliebten nicht eingeweiht oder beteiligt war, heisst das).</p>
<p>Das erf&#228;hrt jetzt grade der politische Strahlemann Gavin Newsom, der Filmstar unter den demokratischen Nachwuchspolitikern in der Bush-Nation (mit <a href="http://www.swissreporter.ch/archivtxt.php?textnr=75">guten Kontakten nach Z&#252;rich)</a>. Mit einer Mischung aus Charme und eleganter Arroganz, pers&#246;nlichem Luxusleben und sozialem Engagement, politischem Erfolg und hom&#246;apathischen Dosen von Selbstkritik oder gar Fehlereingest&#228;ndnissen hat sich San Franciscos B&#252;rgermeister einen Beliebtheitsgrad von 70 Prozent erarbeitet. Nicht zuletzt bei den Frauen: Ich habe noch keine getroffen, die «Gavin» nicht «hot» findet. Noch etwas heisser macht ihn der Umstand, dass er theoretisch zu haben ist, seit sich seine TV-prominente Frau vor rund vier Jahren von ihm hat scheiden lassen. Aff&#228;ren mit einer Scientology-Schauspielerin und einer angebblich unter 21j&#228;hrigen werden dem 39J&#228;hrigen nicht nur verziehen, sondern steigern seinen gesellschaftlichen Wert: Der Mann kriegt immer, was er will. Dass er es bisweilen mit der Arbeit nicht so genau nimmt und statt an der grossen B&#252;rgermeister-Konferenz in Washington lieber zehn Tage in Davos abh&#228;ngt, angeblich am WEF, das allerdings erst nach seiner Abreise offiziell er&#246;ffnet wurde; dass er sich im Privatjet der Google-Gr&#252;nder dahin fliegen l&#228;sst (das war vergangenes Jahr), obwohl die Firma grade um die Zulassung als Anbieterin des Gratis-Funkinternets in ganz San Francisco k&#228;mpft &#8211; das entlockt den Franziskanern kaum ein Achselzucken. </p>
<p>Dass ihn ausgerechnet ein Sex-Skandal im Wahljahr in Schwierigkeiten bringen k&#246;nnte, daran hat wohl niemand geglaubt: Solche Geschichten regen die Amerikaner im Bible-Belt auf, aber doch nicht die Hippies am Golden Gate, wo eine Mentalit&#228;t vorherrscht, welche die Republikaner in Washington inzwischen hasserf&#252;llt «San Francisco Values» nennen. </p>
<p>Aber als am Mittwoch zun&#228;chst der R&#252;cktritt des Kampagnen-Leiters <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/object/article?f=/c/a/2007/02/02/MNGVJNTI5D1.DTL&#038;o=0">Alex Tourk</a> «aus pers&#246;nlichen Gr&#252;nden» bekannt wurde und kurz darauf deren Natur &#8211; Tourks Frau <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/object/article?o=1&#038;f=/c/a/2007/02/02/MNGVJNTI5D1.DTL">Ruby Rippey-Tourk</a> hatte ihm eine Aff&#228;re mit Newsom von vor drei Jahren gestanden, als sie dessen Sekret&#228;rin gewesen war &#8211; kippte die Stimmung.</p>
<p>Jedenfalls berichten das jetzt die Medien. Und die Kolumnisten wissen auch, wieso. Sex ist kein Problem, und Aff&#228;ren eigentlich auch nicht. Aber eine Sex-Aff&#228;re mit der Frau des besten Freundes und Beraters &#8211; wiederum: hinter dessen R&#252;cken &#8211; das m&#246;gen die W&#228;hler (m&#228;nnliche Form explizit gew&#228;hlt) in San Francisco «dem Gavin» nicht verzeihen. Die Leserbriefmailbox und der Beantworter der Chronicle-Redaktion sei beinahe geplatzt von emp&#246;rten Zuschriften aus M&#228;nnerh&#228;nden, sagt Kolumnist <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/c/a/2007/02/03/MNGR9NUBLP1.DTL">CW Nevius</a>: Einem Mann, der sich mit der Frau seines besten Freundes einl&#228;sst, ist nicht zu trauen. Es ist der Bruch mit dem M&#228;nnercode, l&#228;sst sich Nevius erkl&#228;ren, der die W&#228;hler aufr&#252;ttelt. Politische L&#252;gen sind demnach in Ordnung, private L&#252;gen weniger, und der Betrug eines pers&#246;nlichen Freundes mit dessen Frau ist inakzeptabel. </p>
<p>Den Frauen hingegen, deckt Nevius auf, ist die Geschichte einerlei &#8211; wenn sie nicht sogar noch mehr zum «Hottie»-Image «des Gavin» beitr&#228;gt. Eine Anruferin habe gar festgehalten, Alex Tourk solle es doch als «Kompliment auffassen, dass seine Frau solch schmeichelhafte Aufmerksamkeit wert ist.» </p>
<p>Autsch.</p>
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		<title>Besser lesen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 23:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vom Schreiben und Lesen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/299.JPG" HSPACE="5" ALT="299.JPG" />Immer mal wieder kriege ich Reaktionen auf einen Text. Das macht Spass, selbst wenn die eine oder andere Anmerkung nicht grade schmeichelhaft ist (ok, kommt auf den Ton an.) Was besseres kann einem Text erfahren, als dass er eine Diskussion ins Rollen bringt?</p>
<p>Der gestern im Tagi erschienene <a href="http://www.tagesanzeiger.ch:80/dyn/digital/internet/714056.html">Text &#252;ber Online-News</a> hat mir einige Mails und Antworten eingebracht &#8211; von zustimmend bis h&#228;ssig. </p>
<p>Unangenehm wirds, wenn aus den Kommentaren hervorgeht, dass jemand entweder den Text nicht richtig gelesen oder verstanden hat &#8211; oder, viel, viel schlimmer &#8211; wenn ich davon ausgehen muss, dass ich ihn nicht deutlich genug verfasst habe. </p>
<p>In diesem Fall aber meine ich deutlich genug gemacht zu haben, dass ich vom <strong>News-</strong>Journalismus, und nur davon, rede. W&#252;rde mir nicht im Traum einfallen zu behaupten, Journalismus online sei einfalls- oder gar zukunftslos &#8211; im Gegenteil.</p>
<p>Aber wenns um Nachrichten geht, also um jene kurzen Schnipsel, die aus aneinandergereihten Antworten auf die sieben W (was, wer, wo, wann, wie, warum &#8211; und das letzte hab ich vergessen) bestehen und eine Momentaufnahme des Stadt- /Land- /Welt- /Wirtschafts- /Sportgeschehens liefern sollen, dann hat sich doch bisher auch online wenig wirklich Innovatives getan. Abgesehen davon, dass die News schneller, mehr und allgegenw&#228;rtig geworden sind &#8211; und ich mir anhand der schieren Masse der Schnipsel immer weniger vorstellen kann, was eigentlich grade wirklich von Bedeutung ist. Nat&#252;rlich laufen auch hier Experimente der Verlage gleich reihenweise. Aber noch mehr Videokamera-bewaffnete &#8220;B&#252;rger-Journalisten&#8221;, die mir jeden Autounfall fast schon live servieren, tragen nicht zu meinem Weltverst&#228;ndnis bei (mir reichen die &#8220;live&#8221;-Berichte der hiesigen lokalen TV-Stationen: Irgend ein &#8220;Korrespondent&#8221; steht f&#252;r die 23-Uhr-Nachrichten frierend im Dunkeln auf einer Br&#252;cke &#252;ber dem Freeway 101 in Palo Alto, wo sich abends um sieben ein Unfall ereignet hat&#8230;)</p>
<p>Nichts gegen News: Ich will und brauche auch meine t&#228;gliche Nachrichtendosis &#8211; aber ich bin dankbar f&#252;r eine Triage. Fr&#252;her &#252;bernahmen dies die Kollegen auf den Redaktionen, die am Dienstpult bis kurz vor Redaktionsschluss die Papierschlangen aus dem Ticker sichten und das halbe Prozent jener Meldungen ausw&#228;hlen mussten, welches aus dem Wust eines ganzen Tages in die Zeitungsspalten passte.</p>
<p>Heute sind die Zeit- genauso wie die Platzgrenzen aufgel&#246;st: Alles kann sofort und in beliebigem Umfang ins Netz gestellt werden. Logischerweise w&#228;chst der Druck auf die Redaktionen, genau das zu tun &#8211; aber als Konsument f&#252;hle ich mich je l&#228;nger je mehr vom anschwellenden Newsstrom bel&#228;stigt statt informiert. </p>
<p>Ironischerweise, finde ich, geht es immer mehr Kollegen und Kolleginnen in den Informationsberufen so &#8211; sie ziehen analytische Medien mit einem gem&#228;chlichen Rhytmus vor, w&#228;hrend die bisherige &#8220;reine Leserschaft&#8221;, befreit vom Diktat der Gatekeeper, sich zu Newsjunkies entwickelt. Ich kenne das Gef&#252;hl, ich war selber vor f&#252;nfzehn Jahren als Volont&#228;r und Sp&#228;tredaktor jeweils berauscht vom Gef&#252;hl, an der Faktenquelle zu sitzen, w&#228;hrend mir die Meldungen aus den Tickern entgegenquollen. Um ein Uhr Morgens, nach Rdeaktionsschluss, war der Rausch der v&#246;lligen &#220;berforderung und einer Gestresstheit gewichen, die mich noch stundenlang nicht schlafen liess. </p>
<p>Dass sich neben dem tempo-getriebenen Nachrichtenjournalismus Online auch eine neue Art von bildhaftem, investigativem, analytischem Journalismus herausbildet, ist selbstredend richtig. </p>
<p>Und diese Texte sind nach wie vor sehr gefragt.</p>
<p>Wer daran zweifelt, soll einen Blick auf die Liste der <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001569.html">meistgelesenen Texte aus der New York Times</a> des letzten Jahres werfen (eine Statistik, die notabene nur dank online-Ausgabe m&#246;glich ist). Es sind ausnahmslos l&#228;ngere Ratgeber- oder analytische Hintergrundtexte. </p>
<p>Die einzige Frage, die sich jetzt stellt, ist die, an welchem Ende der journalistischen Palette &#8220;The Long Tail&#8221; zu finden ist: Machen die Kurzberichte und News insgesamt die grosse Masse aus oder sind es die von jeweils weniger Leuten konsumierten, daf&#252;r in viel gr&#246;sserer Zahl vorhandenen langen, aufw&#228;ndigen Texte?</p>
<p>F&#252;r Papierzeitungen spielt diese Frage noch eine Rolle, denn sie unterliegen dem Pareto-Prinzip. Ob sich das Online &#228;ndern wird, weil sich jeder Leser die Zeitung selber zusammenstellen kann, wird sich zeigen &#8211; vielleicht <strong>wollen</strong> die Leserinnen sich die Zeitung gar nicht selber zusammenstellen?</p>
<p>
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		<title>Liebe Kommunikationsprofis,  lernt endlich E-Mail!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 18:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Briefumschlag mit 1,9 Tonnen Inhalt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/295.jpg" HSPACE="5" ALT="295.jpg" />Je nach Quelle hat E-Mail die Schwelle zur Midlife-Crisis l&#228;ngst &#252;berschritten, aber auch im Jahr 41 der elektronischen Post kapieren viele sogenannte Kommunikations- Profis noch immer nicht, wie das Instrument zu nutzen ist. </p>
<p>Die Mailschwemme nach der MacWorld, zu der man sich als Pressevertreter mit Textbeispielen, Visitenkarte und Impressums-Ausriss &#8220;qualifizieren&#8221; musste, hat mich schon ge&#228;rgert &#8211; ich bin nie gefragt worden, ob meine Adresse an die Aussteller der Messe weitergegeben werden darf. Als dann auch noch eine der tollen Softwarefirmen eine Mail verschickte, in welcher die 300 Adressaten allesamt im &#8220;To&#8221;-Feld der Mail sichtbar waren, habe ich reklamiert: Bei Massenvers&#228;nden, Himmel nochmal, schreibt man die Adressen schon aus &#228;sthetischen (aber noch viel mehr aus Privacy-) Gr&#252;nden ins &#8220;Blind Carbon Copy&#8221;-Feld (BCC). </p>
</p>
<p>Eine Woche sp&#228;ter bleibt mir angesichts der Einladung zu einer Schweizer Pressekonferenz die Spucke weg:</p>
<p>Die Mail hat keine Betreffzeile (1), f&#252;hrt alle Adressaten im To-Feld &#246;ffentlich auf (2), enth&#228;lt als Attachment ein Word-Dokument (3), das sage und schreibe 1,9 Megabyte schwer ist &#8211; wegen unsachgem&#228;ss eingebauter Firmenlogos (4).</p>
<p>Vier allergr&#246;bste Fehler in einem simplen Einladungsschreiben. In Kommunikationskreisen ist das meiner Ansicht nach ein K&#252;ndigungsgrund.</p>
<p>Und f&#252;r KV-Sch&#252;ler ein Grund zum Nachsitzen und <a href="http://www.swissreporter.ch/archivtxt.php?textnr=52">diesen Text</a> lesen.</p>
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		<title>Ein Tag ohne Internet</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/Ein-Tag-ohne-Internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 00:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Datenverkehrslichter]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/294.jpg" HSPACE="5" ALT="294.jpg" />Es war grauenvoll. Nicht nur einen, genau genommen zwei Tage dieser Woche habe ich ohne Internet verbracht. Am Montag leuchteten alle LEDs am Kabelmodem gleichzeitig, und ein Anruf bei der Kabelgesellschaft ergab, dass Comcast ein Problem in meinem Quartier habe. Gl&#252;cklicherweise war ohnehin ein Schreib- und kein Recherchetag angesagt &#8211; aber selbst dabei hatte ich Dutzende von Momenten der inneren Fragestellung: Wie haben wir bloss je ohne das Internet gearbeitet? Keine blitzschnelle &#220;berpr&#252;fung von Namen, Daten und anderen Fakten, kein Herauskopieren von Links aus dem Browser &#8211; keine Information auf Tastendruck. Schrecklich.</p>
<p>Am Dienstag leuchteten die Modem-LEDs immer noch &#8211; der Datenverkehr stand vor den gr&#252;nen L&#228;mpchen still wie der auf den Strassen vor verr&#252;ckt spielenden roten Ampeln. </p>
<p>Ein weiterer Anruf bei der Kabelgesellschaft ergab, dass der Fehler in meinem Modem liegen musste, und drei Stunden und eine 32-k&#246;pfige Warteschlange vor zwei von zehn besetzten Schaltern im Comcast-B&#252;ro sp&#228;ter kehrte ich mit einer neuen, funktionierenden Datenverkehrszentrale nach Hause zur&#252;ck.</p>
<p>Wenn wir grad beim Verkehr sind: Wie, um alles in der Welt, haben wir uns vor den Zeiten der GPS-Navigation in der realen Welt zurechtgefunden?</p>
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		</item>
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		<title>Gemeinderatswahl in Itingen, BL</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 23:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ausl&#228;nderstimmrecht]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/293.jpg" HSPACE="5" ALT="293.jpg" />Vor wenigen Tagen habe ich Post von der Gemeinde Itingen erhalten. Das ist ein kleines Dorf im Baselbiet, und zuf&#228;llig der Ort, wo ich aufgewachsen bin. Allerdings habe ich mit der Gemeinde seit bald zwanzig Jahren nichts mehr zu tun.</p>
<p>Ausser, dass ich immer wieder mithelfe, Abstimmungsresultate zu verbessern. Und demn&#228;chst den Gemeinderat w&#228;hle. </p>
<p>Ich kenne zwar niemanden von den Kandidaten, aber mir wird schon was einfallen. </p>
<p>Wie das alles zustande gekommen ist? Nun, als Auslandschweizer mit der echten helvetischen Rekrutenschule-Mentalit&#228;t habe ich mich nat&#252;rlich nach meiner Ankunft in San Francisco brav auf dem Konsulat angemeldet. Dort wollte man wissen, ob ich gerne abstimmen und w&#228;hlen w&#252;rde, was ich ebenso pflichtbewusst bejahte. Zu meiner nach wie vor ungebrochenen Verbl&#252;ffung durfte ich dann frei bestimmen, in welcher Gemeinde des Landes meine Stimme gez&#228;hlt wird &#8211; so denn mein Wahlcouvert jeweils rechtzeitig eintrifft. Statt zur anonymen Stimme in meinen ehemaligen Wohnorten Basel, Bern oder Z&#252;rich zu werden, entschied ich mich, in der 1100-Seelen-Gemeinde Itingen meinen Einfluss geltend zu machen &#8211; und dachte keine Minute daran, dass dies auch kommunale Abstimmungen betreffen k&#246;nnte.</p>
<p>Tut es aber offenbar, wenn der Versand der Gemeinderatsunterlagen kein Fehler der Verwaltung war. </p>
<p>Ziemlich absurd kommt mir das deshalb vor, weil wohl auch in Itingen zweifellos Dutzende von &#8220;Ausl&#228;ndern&#8221; leben und Steuern zahlen, die aber im Gegensatz zu mir keinerlei Mitbestimmungsrechte haben. Eine Groteske &#8211; in beiden Richtungen. </p>
<p>Spannend daran finde ich, dass die gleiche Partei, die vehement gegen jede Mitsprache der &#8220;Ausl&#228;nder&#8221; in der Schweiz ist, sich immer wieder f&#252;r die Auslandschweizer (die &#8220;F&#252;nfte Schweiz&#8221;&#8230;) einsetzt, wohl im Glauben, dass alle, die da draussen bei den Wilden leben, umso rigiroser f&#252;r die Abriegelung der Schweiz eintreten. </p>
<p>Zumindest in einem von sechshundertausend F&#228;llen trifft das keineswegs zu. </p>
<p>Ob ich wohl von San Francisco aus eine Initiative f&#252;r das Ausl&#228;nderstimmrecht in der Gemeinde Itingen lancieren kann? W&#228;r einen Versuch wert&#8230;</p>
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		<title>Test</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/Test/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 01:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Untertitel]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/298.jpg" HSPACE="5" ALT="298.jpg" />Da st&#252;nde ein Test</p>
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		<title>Warten auf die M&#246;bel</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 13:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Neue Landsleute in der Stadt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/292.jpg" HSPACE="5" ALT="292.jpg" />Das Schweizer Radio DRS hat ab sofort wieder einen Korrespondenten in San Francisco: Auf Neujahr sind Max und Eli Akermann am Golden Gate angekommen. Die beiden haben eine wundersch&#246;ne Wohnung mitten im ehemaligen Hippie-Quartier Haight-Ashbury gefunden &#8211; nur steht das Schmuckst&#252;ck wahrscheinlich noch einige Tage lang leer: Der Container mit dem hausrat der Akermanns, obwohl seit zwei Monaten unterwegs, ist vom Zoll noch nicht freigegeben worden. </p>
<p>Ich freue mich &#252;ber die neuen helvetischen Nachbarn und &#252;ber die Gelegenheit, vieles von der Hilfestellung, die ich selber bei meiner Ankunft von Freunden und bekannten erhalten habe, nun meinerseits bieten zu k&#246;nnen. </p>
<p>Und nat&#252;rlich beneide ich sie um ihren Palast mit den hohen R&#228;umen, dem Parkettboden, um den viktorianischen Stuck an den Decken und die beiden Gas-Cheminées, von denen sie eines vielleicht sogar in Betrieb nehmen d&#252;rfen&#8230; Andrerseits bin ich dankbar zu einer Zeit hierhergekommen zu sein, als die Mieten exorbitant, aber noch nicht v&#246;llig irrsinnig waren. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sonnig und warm, leicht gesch&#252;ttelt</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/Sonnig-und-warm,-leicht-geschüttelt/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jan 2007 01:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das neue Jahr in San Francisco]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/291.jpg" HSPACE="5" ALT="291.jpg" />Inzwischen mache ich bereits meinen dritten Winter durch in San Francisco &#8211; und finde es schon scheusslich kalt, wenn die Temperaturen mal unter 15 Grad fallen (im Sommer finde ichs ja auch schon fast als unangenehm warm, wenn sie denn mal deutlich &#252;ber 18 Grad steigen).</p>
<p>Aber das neue Jahr hat hier dennoch erfreulich angefangen: Mit Windstille, Sonnenschein und fast ohne Nebel. An Ocean Beach friert man sich erst nach rund einer Stunde die Finger ab.</p>
<p>Ich k&#246;nnte mich an das Klima gew&#246;hnen &#8211; wenn die Erdbeben nicht w&#228;ren&#8230;</p>
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		<title>Guter Rat an San Francisco-Reisende</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/Guter-Rat-an-San-Francisco-Reisende/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Dec 2006 00:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Scherben bringen Gl&#252;ck.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/290.JPG" HSPACE="5" ALT="290.JPG" />Franklin @ Geary und Post. Merkt euch die Adresse: An dieser Stelle sollte niemand, der San Francisco besucht und vielleicht mit einem Mietwagen unterwegs ist, nachts parken. Auch wenn das gleich um die Ecke vom 14-Saal-Kinopalast AMC an der Van Ness ist und hier abends IMMER freie Parkpl&#228;tze locken. Vor <a href="http://www.swissreporter.ch/diary.php?nr=33">genau einem Jahr</a> haben hier ein paar Nachtbuben die kleine Dreiecks-Scheibe an meinem alten Golf zertr&#252;mmert, die Scheibe runtergekurbelt und das Radio geklaut, das vielleicht noch 5 Dollar wert war.</p>
<p>Und heute hab ich ausnahmsweise mal wieder dort geparkt und noch im Kino festgestellt, dass ich ebenso ausnahmsweise das Bedienungselement nicht vom 200-Dollar teuren CD-Player (mit MP3, Radioteil und AUX-Buchse) abgenommen habe. Auf dem Weg vom Kino zum Parkplatz haben wir deswegen nach dem Film (Will Smiths &#8220;Pursuit of Happyness&#8221;, Smith spielt einen Obdachlosen in San Francisco) Scherze &#252;ber den zweiten Einbruch in meine alte Karre gemacht, bis wir neben ihr standen &#8211; und ich sprachlos feststellte, dass das Fenster auf der Beifahrerseite eingeschlagen war. Das ist nicht nur &#228;rgerlich, sondern ein kleines bisschen unheimlich: Der Wagen stand auf dem genau gleichen Parkplatz wie vor ganz genau 12 Monaten (wenigstens haben wir einen anderen Film gesehen).</p>
<p>Vor einem Jahr haben die Lausbuben das wertlose Radio geklaut und den 300-Dollar-GPS-Empf&#228;nger liegen lassen. Den haben sie auch diesmal zur&#252;ckgelassen, genauso wie das 200-Dollar Radio. </p>
<p>Ich frage mich, ob ich das der Alarmanlage oder dem Obdachlosen zu verdanken habe, der gleich nebenan unter seinen Decken im Regen schlief. Ich h&#228;tte ihn wohl fragen und allenfalls eine &#220;bernachtung im Hotel spendieren sollen &#8211; nach DEM Film sowieso.</p>
<p>Aber diese Ideen kommen mir immer zu sp&#228;t.</p>
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		<title>Journalismus VS Blogging</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 01:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Warum ein Blogger kein Journalist ist]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe dr&#252;ben bei Blogwerk auf der <a href="http://medienlese.com/">medienlese<a> eine Kurzserie mit ein paar schnoddrigen gedanken &#252;ber die Unterschiede zwischen Journalismus und Blogging angefangen. Ich weiss noch nicht genau, wo das hinf&#252;hrt. Aber die ersten beiden Beitr&#228;ge &#252;ber <a href="http://medienlese.com/2006/12/02/blogging-vs-journalismus-i-spielregeln/">Spielregeln</a> und <a href="http://medienlese.com/2006/12/05/blogging-vs-journalismus-ii-oeffentlichkeit/">&#214;ffentlichkeit</a> haben ziemlich viel Zeit beansprucht, und ich w&#228;re &#252;ber Anregungen, Einw&#228;nde, Zwischenrufe und nat&#252;rlich Kommentare froh. </p>
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