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	<title>Swissreporter</title>
	<link>http://www.swissreporter.ch</link>
	<description>Peter Sennhauser, Journalist</description>
	<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:43:30 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
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		<title>When it rains, it pours</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Amerika gits nid]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitagabend habe ich einigen Schweizer Besuchern (darunter dem herausragenden Chef de Cuisine Moritz, der uns bei Walti und Anne als St&#246;rkoch verw&#246;hnte) erkl&#228;rt, dass es in San Francisco zwischen M&#228;rz und November niemals regne: Unterschiede in der Nebeldichte und den Temperaturen (die im September und Oktober bisweilen schon mal die 20-Grad-Grenze sprengen) seien die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagabend habe ich einigen Schweizer Besuchern (darunter dem herausragenden Chef de Cuisine Moritz, der uns bei Walti und Anne als St&#246;rkoch verw&#246;hnte) erkl&#228;rt, dass es in San Francisco zwischen M&#228;rz und November niemals regne: Unterschiede in der Nebeldichte und den Temperaturen (die im September und Oktober bisweilen schon mal die 20-Grad-Grenze sprengen) seien die einzigen meteorologischen Ver&#228;nderungen in den acht Sommermonaten.</p>
<p>Als ich die Party am fr&#252;hen Samstag Morgen verliess, zog ein halbst&#252;ndiges Gewitter mit Blitz und Donner &#252;ber die Stadt - das zweite, das ich hier in f&#252;nf Jahren erlebt habe.</p>
<p>Und heute Nachmittag um vier beganns zu giessen wie im saftigsten Wintersturm und h&#246;rte erst abends um acht wieder auf.</p>
<p>Meine Glaubw&#252;rdigkeit ist dahin.</p>
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		<title>Transitive Stirnt&#228;tigkeiten</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/12/21/transitive-stirntaetigkeiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 09:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Helvetien und seine -tier]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sie brauchen jetzt nicht mit der Stirn zu runzeln - ich habe nur einen Fehler gemacht.&#8221; Ziemlich unglaublich, der Satz - vor allem fr&#252;hmorgens aus dem hochdeutschen Mund einer Zugbegleiterin der Schweizerischen Bundesbahnen: K&#246;nnte meine Stirn transitive T&#228;tigkeiten erledigen, ich w&#252;rde darauf achten, dass sie n&#252;tzlicher w&#228;ren als etwas zu runzeln.
Die grammatikalische Anomalie des Satzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/img-0414-1.jpg"><img src="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/img-0414-1-small.jpg" alt="IMG 0414" align="left" height="226" hspace="5" vspace="5" width="225" /></a>&#8220;Sie brauchen jetzt nicht mit der Stirn zu runzeln - ich habe nur einen Fehler gemacht.&#8221; Ziemlich unglaublich, der Satz - vor allem fr&#252;hmorgens aus dem hochdeutschen Mund einer Zugbegleiterin der Schweizerischen Bundesbahnen: K&#246;nnte meine Stirn transitive T&#228;tigkeiten erledigen, ich w&#252;rde darauf achten, dass sie n&#252;tzlicher w&#228;ren als etwas zu runzeln.</p>
<p>Die grammatikalische Anomalie des Satzes reicht indes nicht an seine inhaltliche Unversch&#228;mtheit heran. Die autorit&#228;re Bestimmtheit, mit der die junge Dame nach der Kontrolle meines (schweineteuren) SBB-Monats-Generalabonnements f&#252;r Auslandschweizer und andere minderwertige Menschen irgendwas sagte, hatte mich zuvor in guteidgen&#246;ssisch-uniformgl&#228;ubiger Weise die Kopfh&#246;rer aus den Ohren reissen und freundlich um Wiederholung des Gesagten bitten lassen.</p>
<p>&#8220;Das ist auf dieser Strecke nicht g&#252;ltig&#8221;, sagt sie, &#8220;Sie m&#252;ssen dazu noch ein anderes Papier gekriegt haben.&#8221; - &#8220;Ich verstehe nicht, was Sie meinen. Ich fahre mit dem Abo seit zwei Wochen zwischen Basel und Z&#252;rich hin und her.&#8221; -</p>
<p> <a href="http://www.swissreporter.ch/2007/12/21/transitive-stirntaetigkeiten/#more-479" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		</item>
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		<title>Die Realit&#228;t der Bildschirm-Arbeiter&#8230;</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/06/27/die-realitaet-der-bildschirm-arbeiter/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/06/27/die-realitaet-der-bildschirm-arbeiter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 16:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und ihrer immerw&#228;hrenden Dialoge mit den virtuellen Kollegen via instant-Messaging:

 und dann auch noch ein SCH zu wenig. Tsts.
Genau deswegen brauche ich doch meinen 24-Zoll-Bildschirm. Da haben die Fenster von allen virtuellen Gespr&#228;chspartnern nebeneinander drauf Platz.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und ihrer immerw&#228;hrenden Dialoge mit den virtuellen Kollegen via instant-Messaging:</p>
<p ALIGN="center"><img VSPACE="50" WIDTH="305" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/hogi.jpg" HSPACE="5" HEIGHT="218" /></p>
<p> und dann auch noch ein SCH zu wenig. Tsts.</p>
<p>Genau deswegen brauche ich doch <a TARGET="_blank" HREF="http://neuerdings.com/2007/03/07/test-dell-ultrasharp-2407wfp-24-zoll-monitor/">meinen 24-Zoll-Bildschirm</a>. Da haben die Fenster von allen virtuellen Gespr&#228;chspartnern nebeneinander drauf Platz.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blogl&#252;cken</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/06/26/blogluecken/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 11:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, scheint so, als ob mein wunderbares Script zum Import aller alten Blogeintr&#228;ge nicht ganz reibungslos funktioniert hat - statt knapp 400 sind nur rund 260 r&#252;bergerutscht. Immerhin weiss ich, was das Problem ist.
Abgesehen davon werden derzeit die internen Links zwar funktionieren - aber sie zeigen auf die alten Seiten mit meinem Selbstbau. Ob ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, scheint so, als ob mein wunderbares Script zum Import aller alten Blogeintr&#228;ge nicht ganz reibungslos funktioniert hat - statt knapp 400 sind nur rund 260 r&#252;bergerutscht. Immerhin weiss ich, was das Problem ist.</p>
<p>Abgesehen davon werden derzeit die internen Links zwar funktionieren - aber sie zeigen auf die alten Seiten mit meinem Selbstbau. Ob ich das sp&#228;ter, wenn mal alles dr&#252;ben ist, auch noch hinkriege, steht auf einem andern Blatt.</p>
<p>Never touch a running system - die gute, alte weisheit, einmal mehr missachtet und daf&#252;r bezahlt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der grosse Umbau</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/06/09/der-grosse-umbau/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/06/09/der-grosse-umbau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 13:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaaa. Ich habe mich entschlossen, Monate langer Codehackerei wegzuschmeissen und mein selbstgebasteltes Content-Management-System (ein Haufen ziemlich wirrer Skripte, auf die ich dennoch stolz war bin) durch das bew&#228;hrte Wordpress zu ersetzen.
Demn&#228;chst wird hier wieder vermehrt gebloggt, &#252;ber alles, was mich in San Francisco, im Silicon Valley, in Kalifornien, den USA und der Welt bewegt, verbl&#252;fft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" WIDTH="225" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/img-4250.jpg" HSPACE="5" ALT="IMG 4250" HEIGHT="300" />Jaaa. Ich habe mich entschlossen, Monate langer Codehackerei wegzuschmeissen und mein selbstgebasteltes Content-Management-System (ein Haufen ziemlich wirrer Skripte, auf die ich dennoch stolz <strike>war</strike> bin) durch das bew&#228;hrte Wordpress zu ersetzen.</p>
<p>Demn&#228;chst wird hier wieder vermehrt gebloggt, &#252;ber alles, was mich in San Francisco, im Silicon Valley, in Kalifornien, den USA und der Welt bewegt, verbl&#252;fft, ver&#228;rgert oder begeistert. Ausserdem werde ich Seiten mit meinen Artikeln und eine Fotogallerie einrichten. Aber immer sch&#246;n eins nach dem andern.</p>
<p>Wer in ein paar Tagen vorbeischaut und verbl&#252;fft ist &#252;ber die riesige Menge von Inhalten, die dannzumal hoffentlich hier aufgetaucht sein wird: Ich habe hunderte von Texten, die ich jetzt aus der alten- in die neue Datenbank &#252;bertragen muss. Mal sehen, wie das geht - leider muss ich das import-Skript zu diesem Zweck selber schreiben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Untote Konten und Kreditkarten</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/05/15/Untote-Konten-und-Kreditkarten/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/05/15/Untote-Konten-und-Kreditkarten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2007 04:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Diebstahl auf Banker-English]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/323.jpg" HSPACE="5" ALT="323.jpg" />Heute hab ich die Abrechnung f&#252;r meine Visa-Card der Bank of America gekriegt. Das Problem ist nur, ich hab das Konto vor zwei Wochen gek&#252;ndigt. Damals war der Kontostand, nachdem ich telefonisch die letzten $2.2 bezahlt hab, auf $0,0.</p>
</p>
<p>Die Rechnung von heute wies einen Kontostand von US$ -40.50 auf und einen Zinssatz f&#252;r die aktuelle Rechnungsperiode von 1815.31%. Kein Witz.</p>
</p>
<p>Die Rechnung weist ausserdem meine Zahlung von $2.2 vom 1. Mai auf, sowie eine vom gleichen Tag &#252;ber 23.74, just den Betrag der April-Abrechnung. Die habe ich aber am 13. April bereits online bezahlt.</p>
<p>Bei genauem Hinsehen ist das Konto damit am 1. Mai genau $23.74 im PLUS.</p>
</p>
<p>Und dann weist die Rechnung aber f&#252;r den 3. Mai einen geplatzten Cheque &#252;ber $23.74 auf, was eine Geb&#252;hr von $1.50 und eine Strafe von $39 zur Folge hat. Macht nach Adam Riese einen Kontostand von $40.50 minus.</p>
</p>
<p>Wie das? Ganz einfach. Ich habe die Kreditkarte automatisch jeden Monat via Bankkonto (ebenfalls bei BoA) vollst&#228;ndig bezahlen lassen. Dieser Auftrag wurde bei der telefonischen K&#252;ndigung der Kreditkarte automatisch ausgef&#252;hrt und belastete mein Bankkonto mit dem Rechnungsbetrag der Vorperiode, obwohl ich den l&#228;ngst von Hand gezahlt hatte und das Konto unmittelbar nach dem Anruf ausgelichen war. Weil ich zu diesem Zeitpunkt aber auch schon mein Checking-Konto bei BoA gek&#252;ndigt hatte, lief der Auftrag ins Leere. </p>
<p>Einfach gesagt, die Bank of America berechnete mir eine Strafe von 40.50 Dollar daf&#252;r, dass ihre Computer eine nicht mehr existierende Schuld ab einem nicht mehr existierenden Bankkonto einzuziehen versucht haben. </p>
</p>
<p>Die folgenden Telefonate waren nicht erfreulich. Und sie frassen mir mal wieder zwei Stunden Arbeitszeit weg. Fazit: Der automatische Auftrag ist nicht mehr auffindbar (laut Kreditkartenabteilung), er ist nicht zu finden (laut Checking-Abteilung), er muss aber gek&#252;ndigt werden, weil die Computer sonst jeden Monat versuchen, die Phantom-Schuld auf dem Phantom-Konto einzutreiben und mir damit reale Strafgeb&#252;hren verursachen.</p>
</p>
<p>So weit alles klar? Unter dem Eindruck meiner langsam anschwellenden Stimme (die auch schon Kundendienstler hat aufh&#228;ngen lassen, was mich dann jeweils eine weitere Stunde in der Warteschlaufe kostet) hatte schliesslich eine gute Seele ein Einsehen, strich meine reale Strafschuld von 40.50 Dollar, versprach, den automatischen Auftrag um jeden Preis zu stoppen, entschuldigte sich f&#252;r den ganzen Unsinn und pflichtete mir bei, dass da etwas im Computersystem nicht ganz logisch ist. Ich weiss sogar was: Da fehlen zwei Zeilen Code -</p>
</p>
<p><code>WENN (Kreditkarte gek&#252;ndigt){</p>
<p>stoppe automatischen Zahlungsauftrag;</p>
<p>}</code></p>
</p>
<p>Nicht ganz, meint die Kundendienstlerin: Es g&#228;be immer wieder Leute,welche die Karte k&#252;nden, w&#228;hrend sie noch einen Schuldbetrag drauf haben. Oha! OK, demnach fehlen <b>zweieinhalb</b> Zeilen Code:</p>
</p>
<p><code>WENN (Kreditkarte gek&#252;ndigt UND Kontostand ==0){</p>
<p>l&#246;sche automatischen Zahlungsauftrag;</p>
<p>}</code></p>
</p>
<p>Ich w&#252;rde dieses Geheimnis f&#252;r einen Bruchteil jener Summe mit der BoA teilen, welche diese einstreicht, weil Kunden wie ich solche Rechnungen unbesehen bezahlen. </p>
</p>
<p>Aber das w&#228;r wohl nicht in ihrem Interesse.</p>
<p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Den Hunger ausstampfen</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/05/13/Den-Hunger-ausstampfen/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/05/13/Den-Hunger-ausstampfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 03:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Amerikanische Effizienz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philanthropie wird gross geschrieben in der Bay Area. Nirgends in den USA gibt es eine gr&#246;ssere Ansammlung an Non-Profit-Organisationen und Hilfsgruppierungen.</p>
<p>Spenden geh&#246;rt zum guten Ton. Und dass daf&#252;r keine M&#252;he zu <del>absurd</del> gross ist, hat heute der US Postal Service mit der Aktion &#8220;Stamp out hunger&#8221; bewiesen. Meiner Meinung nach ein Musterbeispiel f&#252;r die amerikanische Art f&#252;r den Umgang mit Ressourcen und die kalifornische Art f&#252;r den Umgang mit dem eigenen Gewissen. </p>
<p>&#8220;Stamp out hunger&#8221; ist nichts anderes als eine Abholaktion, bei der die P&#246;stler an einem Samstag nicht nur die Post bringen, sondern bereitgestellte T&#252;ten mit Lebensmitteln bei den Privathaushalten abholen. Das ist, nach amerikanischem Verst&#228;ndnis, &#228;usserst sinnvoll: Die Leute werden zum Spenden animiert, weil sie sich nicht aus dem Haus bem&#252;hen m&#252;ssen; zugleich ist die Aktion handfest und bildhaft: Die Kids sehen, dass man den homeless ganz konkret mit Chili-Dosen und Pastaschachteln helfen kann.</p>
</p>
<p>Vielleicht bin ja ich ja mal wieder zu pragmatisch und sehe den symbolhaften Aspekt zu wenig. Ich kann jedenfalls nicht verstehen, wie man sich an einer derartigen Energieverschleuderung beteiligen kann. Wenn man sich &#252;berlegt, was sich genau abspielt, wird deutlich, wie teuer die Bildhaftigkeit ist. </p>
</p>
<p>Da werden Lebensmittel Palettweise aus Warenlagern zu den Grossverteilern gekarrt, dort in Kleinsteinheiten zerlegt in die Regale gestellt, von den Kunden, die mit dem Auto angefahren kommen, gekauft und nach Hause gefahren, wo sie von den P&#246;stlern wieder abgeholt werden, um in Sortierzentren palettiert zu werden (das weiss ich nicht, das nehme ich an) bevor sie in die Verteilstellen des Roten Kreuzes gekarrt, in Kleinsteinheiten zerlegt und an die Bed&#252;rftigen abgegeben werden. </p>
</p>
<p>Meine gewissensberuhigende Chilidose hat demnach, bis sie bei den Leuten ankommt, die sie brauchen, wohl etwa die doppelte Distanz und das dreifache Handling erlebt, das eine mit Spendengeldern en Gros eingekaufte Packung Hilfsg&#252;ter beansprucht. Aber die hat den Nachteil, dass sie meine Kids nie zu Geicht bekommen. Klar.</p>
</p>
<p>Aber wenigstens wird genussvolles Rauchen in Hollywoodstreifen jetzt neben Sex und Gewalt zum neuen Kriterium , um einen Film nicht jugendfrei zu erkl&#228;ren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Yahoo! Wir sind in der Stadt</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/04/27/Yahoo!-Wir-sind-in-der-Stadt/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/04/27/Yahoo!-Wir-sind-in-der-Stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 03:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Im Backsteinhaus von Yahoo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Extrem kurzfristig habe ich heute dank einem Freund noch Eingang gefunden in den Tag der offenen T&#252;r in Yahoos <a href="http://www.businessweek.com/technology/content/feb2007/tc20070209_179924.htm">&#8220;Brickhouse&#8221;.</a> Das ist ein k&#252;nstlerisch angehauchter Aussenposten des Mediengiganten - im hippen South-of-Market-Quartier in San Francisco. </p>
<p>Wir haben ein bisschen rumgeschnuppert und uns mit ein paar Leuten vom Management unterhalten. </p>
</p>
<p>Im &#8220;Brickhouse&#8221; sind beinahe freifliegende Design- und Ideenteams untergebracht, darunter auch firmenfremde Einzelmasken, die von Hochschulen aus aller Welt als sogenannte &#8220;residents&#8221; angeheuert, auf Zeit als angestellte Designer eigene Projekte realisieren. Dabei handelt es sich vielfach um Absolventen der modischen Lehrg&#228;nge in &#8220;technischem Design&#8221; - vielfach also Java-Programmierer, die aber statt Software Visualisierungen von Datenstr&#246;men erzeugen. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Larry_Tesler">Larry Tesler</a>, der schon beim Xerox Parc dabei war, verwies auf die Anwesenheit von K&#252;nstlern in diesem legend&#228;ren Thinktank: &#8220;Die brachten uns bei, wie Grafik betrachtet werden muss.&#8221; Die Kreativen Geister im Brickhouse bauen Anwendungen, die nicht auf ein bestimmtes Projekt bei Yahoo zugeschnitten sind, sondern sollen einfach mal mit einem k&#252;nstlerischen Konzept herumspielen - und danach vielleicht im Yahoo-Campus in Sunnyvale von Ingenieuren entdeckt und f&#252;r deren Projekt angeheuert werden.</p>
</p>
<p>Und warum also ist das Brickhouse in der Stadt und nicht in direkter Nachbarschaft des riesigen Yahoo-Komplexes im Silicon Valley? &#8220;Weil K&#252;nstler und Kreative nun mal gerne in der Stadt leben&#8221;, meint Larry. </p>
</p>
<p>Nur gilt das inzwischen wohl auch f&#252;r viele Geeks: Neben vielen andern Startups wie Technorati wurden immerhin auch die beiden Yahoo-Zuk&#228;ufe Oddpost (Yahoo-Mail Beta) und Flickr in San Francisco gegr&#252;ndet und haben oder hatten den Firmensitz dort. </p>
<p>Das Valley ist nicht mehr so angesagt, und wenn die Geek-Firmen jetzt mit ihren Milliarden ein M&#228;zenatentum aufziehen, dann muss das South of Market stattfinden, scheint mir&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dritte Woche Bargeldlos</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/04/22/Dritte-Woche-Bargeldlos/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/04/22/Dritte-Woche-Bargeldlos/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 23:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nachrichtenloses Verm&#246;gen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nicht ganz einem Jahr hat die Basellandschaftliche Kantonalbank mein «Verm&#246;gen» <a href="http://swissreporter.ch/blog.php?Blognr=116">f&#252;r nachrichtenlos erkl&#228;rt</a> und meine Konti gesperrt - weil die von ihr falsch adressierte Briefpost st&#228;ndig retourniert worden war (auf die Idee, mich anzurufen, ist in Birsfelden niemand gekommen, und der Umstand, dass von den Konti regelm&#228;ssig Geld auf meine US-Bank &#252;berwiesen wurde, ist den cleveren Bankenw&#228;chtern ebenfalls entgangen. </p>
<p>Vor drei Wochen hat <a href="http://swissreporter.ch/blog.php?Blognr=314">die Post eine meiner monatlichen Zahlungen</a> ausgef&#252;hrt und mein Geld abgebucht, und bis heute wusste ich nicht, wo der Betrag verblieben ist. Vor f&#252;nf Minuten hat man mir mitgeteilt, dass das Geld, am 2. April abgebucht, am 4. April bei der Vermittlerbank Wells Fargo in San Francisco angekommen sei.</p>
</p>
<p>Warum die es angesichts einer detaillierten Adresse der Zielbank, meiner Adresse und meiner Kontonummer nicht weitergeleitet hat, kann mir niemand erkl&#228;ren; ein virtuelles Schulterzucken kriege ich auch als Antwort, wenn ich nachfrage, weshalb die von der Post nachgesandte Erg&#228;nzung seit dem 16. April noch keine Wirkung gezeigt hat.</p>
</p>
<p>Und schliesslich teilt man mir bei der Post mit, dass ich mit den Nutzungsbedinungen von Yellownet eine Erkl&#228;rung unterschrieben habe, wonach ich die Haftung f&#252;r derlei Pannen &#252;bernehme. </p>
</p>
<p>Das alles interessiert meine Vermieterin, meine hiesige Versicherungsgesellschaft und die Steuerbeh&#246;rde nicht wirklich. Und, ganz ehrlich gesagt, mich eigentlich auch nicht. Ich werde wohl n&#228;chstens meinen Zahltag per Paypal interkontinental verschieben. Bei denen dauert eine Transaktion n&#228;mlich genau so lang, wie eine Email von A nach B braucht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>L&#246;scht Google die Vergangenheit?</title>
		<link>http://www.swissreporter.ch/2007/04/20/Löscht-Google-die-Vergangenheit?/</link>
		<comments>http://www.swissreporter.ch/2007/04/20/Löscht-Google-die-Vergangenheit?/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 21:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Internet-Spuren als Leistungsausweis]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img VSPACE="5" ALIGN="left" SRC="http://www.swissreporter.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/318.JPG" HSPACE="5" ALT="318.JPG" />Nach einem hochinteressanten Lunch mit <a href="http://wanderingstan.com/">Stan James,</a> dem Gr&#252;nder von <a href="http://www.lijit.com/">Lijit.com,</a> einer Suchmaschine nach dem Modell der sozialen Netzwerke in Boulder, Colorado, habe ich gestern ein bisschen in <a href="http://groups.google.ch/">Internet</a> - <a href="http://web.archive.org/web/19981207043532/http://ourworld.compuserve.com/homepages/psennhauser/">Archiven</a> gegraben und nach mir selbst gesucht. </p>
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<p>Denn Stan hatte w&#228;hrend unseres Gespr&#228;chs einen interessanten Gedanken aufgebracht. Wir sprachen dar&#252;ber, wie viele Leute sich derzeit auf Myspace und anderswo l&#228;cherlich machen und dies in ein paar Jahren, anl&#228;sslich einer Stellenbewerbung, bereuen werden. </p>
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<p>Und Stan warf pl&#246;tzlich ein, dass dannzumal aber auch die Chefs jener Generation angeh&#246;ren, die sich auf Myspace ausgetobt oder in Blogs die Redefreiheit strapaziert haben wird - «sie werden also Verst&#228;ndnis haben.» </p>
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<p>Nicht nur das. <b>In zehn, zwanzig Jahren, meint Stan, k&#246;nnte sich die Situation dermassen gewendet haben, dass verd&#228;chtig ist, wer in den Internet-Archiven <i>nicht</i> zu finden ist. </b></p>
</p>
<p>Auch das gilt wohl wieder in erh&#246;htem Masse f&#252;r die USA, wo der Staat nahezu nichts &#252;ber seine B&#252;rger weiss und beispielsweise die Stadt San Francisco von mir drei alte Rechnungen oder dergleichen mit meinem Namen und meiner Adresse drauf als Beweis verlangt, dass ich hier wohne. </p>
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<p>Also habe ich zun&#228;chst mal in den Google-Groups nach mir gesucht, dem Verzeichnis von alten Newsgroups-Eintr&#228;gen, die einst unter &#8220;Dejanews.com&#8221; zu finden waren und auf fast jede Frage eine Antwort liefern. Acht Seiten voller Eintr&#228;ge habe ich gefunden, einige peinlich, andere noch immer spannend. Interessanterweise stammt der &#228;lteste Eintrag aus dem jahre 1998; ich war aber seit den fr&#252;hen neunziger Jahren im Usenet unterwegs. </p>
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<p>Scheint fast, als ob Google sich an die Gepflogenheiten des Schweizer Strafregisters angepasst hat: Nach zehn jahren werden alle S&#252;nden gel&#246;scht. Ich werde mich n&#228;chstens bei Google erkundigen, ob meine Beobachtung zutrifft. Erstaunlicherweise hat mich das nicht nur gefreut. Ich stelle n&#228;mlich fest, dass es schon heute ein Leistungsausweis sein kann, eine Pr&#228;senz im Internet der Web-Vorzeit nachweisen zu k&#246;nnen&#8230;</p>
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			<wfw:commentRss>http://www.swissreporter.ch/2007/04/20/Löscht-Google-die-Vergangenheit?/feed/</wfw:commentRss>
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