Am Freitagabend habe ich einigen Schweizer Besuchern (darunter dem herausragenden Chef de Cuisine Moritz, der uns bei Walti und Anne als Störkoch verwöhnte) erklärt, dass es in San Francisco zwischen März und November niemals regne: Unterschiede in der Nebeldichte und den Temperaturen (die im September und Oktober bisweilen schon mal die 20-Grad-Grenze sprengen) seien die einzigen meteorologischen Veränderungen in den acht Sommermonaten.

Als ich die Party am frühen Samstag Morgen verliess, zog ein halbstündiges Gewitter mit Blitz und Donner über die Stadt - das zweite, das ich hier in fünf Jahren erlebt habe.

Und heute Nachmittag um vier beganns zu giessen wie im saftigsten Wintersturm und hörte erst abends um acht wieder auf.

Meine Glaubwürdigkeit ist dahin.

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