Mrz
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Baustellen à la San Francisco
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Entsetzen meinerseits, als ich am Montag draussen auf der Strasse (der Quartierstrasse von mittlerer Schweizer Autobahn-Breite mit zwei Trottoirs von mittlerer Schweizer Quartierstrassenbreite) nicht nur die Markierungen für eine Baustelle gesehen habe - unmittelbar vor meiner Garageneinfahrt -, sondern auch die Parkverbotsschilder am Strassenrand: Baustelle vom 26. März bis 6. April. OH GOTT!
Skepsis, als mir der junge Mann von der Baufirma, der grade einen mittelgrossen und einen riesigen Bagger von einem Tieflader fährt, nachmittags mitteilt: Ersatz der Kanalisation, in zwei Tagen abgeschlossen.
Erwarteter Ärger, als die Jungs am Dienstag zuerst mit einer Fräse die Grabenränder aufschneiden, dann mit den Bggern drei Meter tief buddeln und Stahlplanken zur Fixierung reinvibrieren (das ganze Haus schüttelt wie ein überdimensionierter Vibrator), die Rohre ersetzen, die Planken rausvibrieren und zwei meter weiter wieder reinhauen - das kann ja heiter werden.
Totale Verblüffung heute nachmittags um vier, als ich das haus erstmals seit dem gestriegen Mitternachtssnack in der Mission verlasse: Graben zugeschüttet, Belag neu geteert, Bagger abholbereit am Strassenrand.
In Zürich hätten die gleichen Arbeiten garantiert zwei Wochen gedauert. Zweifellos würde danach allerdings auch die Grabenfüllung nicht binnen einer Woche zu einem potthole von Motorradfahrer-killenden Dimensionen absacken, aber ehrlich: Was solls?
Ich bin beeindruckt.
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