Ein Tag ohne Internet

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294.jpgEs war grauenvoll. Nicht nur einen, genau genommen zwei Tage dieser Woche habe ich ohne Internet verbracht. Am Montag leuchteten alle LEDs am Kabelmodem gleichzeitig, und ein Anruf bei der Kabelgesellschaft ergab, dass Comcast ein Problem in meinem Quartier habe. Glücklicherweise war ohnehin ein Schreib- und kein Recherchetag angesagt - aber selbst dabei hatte ich Dutzende von Momenten der inneren Fragestellung: Wie haben wir bloss je ohne das Internet gearbeitet? Keine blitzschnelle Überprüfung von Namen, Daten und anderen Fakten, kein Herauskopieren von Links aus dem Browser - keine Information auf Tastendruck. Schrecklich.

Am Dienstag leuchteten die Modem-LEDs immer noch - der Datenverkehr stand vor den grünen Lämpchen still wie der auf den Strassen vor verrückt spielenden roten Ampeln.

Ein weiterer Anruf bei der Kabelgesellschaft ergab, dass der Fehler in meinem Modem liegen musste, und drei Stunden und eine 32-köpfige Warteschlange vor zwei von zehn besetzten Schaltern im Comcast-Büro später kehrte ich mit einer neuen, funktionierenden Datenverkehrszentrale nach Hause zurück.

Wenn wir grad beim Verkehr sind: Wie, um alles in der Welt, haben wir uns vor den Zeiten der GPS-Navigation in der realen Welt zurechtgefunden?

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