Das Internet ermöglicht auch armen Schluckern wie mir inzwischen immer mal wieder einen Abstecher in die Welt der Reichen. Beispielsweise auf Reisen in den USA, wo man dank Web-Börsen wie hotwire.com Zimmer in Vierstern-Hotels statt für die regulären 370$ für schlappe, sagen wir, 80 Dollar ergattern kann.
Das Problem besteht darin, dass alle weiteren Preise rund um den Aufenthalt die gleichen bleiben. So kostet das Parkieren des Mietwagens im Downtown Miami Hyatt Regency für 24 Stunden mehr als ich für die Karre pro 24 Stunden hinblätterte. Den teuersten Schoko-Riegel habe ich grade im Biltmore in Coral Gables verspeist (ich war hungrig, das Ding lag im Zimmer herum und erschien auf der Hotelrechnung für noble $4.35 inklusive Steuer). Der gross angepriesene Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugang in all diesen noblen Räumen kostet jeweils mindestens 10$ pro Tag.
Meine Schlussfolgerung nach etlichen Übernachtungen in den durchaus ansprechenden Mittelklasse-Hotelketten wie Holiday Inn, wo für irgendwas um die 70 Dollar nicht nur Parkplatz und Wifi, sondern meistens auch noch ein Frühstück inbegriffen ist: In der Klasse der Reichen ziemt es sich nicht, sich über die Abzocke aufzuregen. Wie geht gleich wieder der Spruch mit den Krähen?
Was aber den Internetanschluss anbelangt, der heute in den USA in jedem Hotelzimmer der mittleren Geschäftsreise-Klasse genauso inbegriffen ist wie das Toilettenpapier, versuchen einige Telcos noch schnell den grossen Reibach zu machen – T-Mobile etwa, die an Flughäfen und in teuren Hoteltimmern zehn Dollar pro Tag verlangt und ein unsäglichses Anmeldeverfahren benutzt.
Oder Swisscom, die in Europa nach der UMTS-Pleite zum grossen Player im öffentlichen Wifi-Markt werden will. Der englische Journalist Ben Hammersley hat jetzt den teuersten Internet-Zugang der Welt gefunden, im Konferenzcenter des Victoria Park Plaza Hotel in London – betrieben von Swisscom: Für Nicht-Hotelgäste kostet hier die halbe Stunde 10 englische Pfund. Das sind 480 Pfund oder 1,093.17 Schweizer Franken für 24 Stunden.
Kein Grund, die Swisscom zu privatisieren.
Ich hab meine Steuerdaten erstellt und dabei auf das Microsoft-Programm Money gezählt. jetzt fehlt mir eigentlich nur die Zuversicht zu glauben, dass die beängstigenden Daten allesamt auf das Programm und nicht auf den realen Zustand meiner Buchhaltung zurückzuführen sind.
In San Francisco führt Schneefall ja schon zum Ausnahmezustand (gestern hats hier tatsächlich geschneit…). Aber dieser kleine Sanduhu in der Sonora-Wüste bei Phoenix, wos um diese Jahreszeit angenehme 20 bis 25 Grad Celsius warm sein sollte, guckt ganz schön empört aus dem Gefieder. In Arizona hat der Schnee eine fünfmonatige Trockenperiode abgeschlossen…
…versucht da mindestens ein Scriptkid (ein versierter Hacker kann das nicht sein), diese Webseite als Relaystation für seine Werbemails (besser bekannt als Spam) zu missbrauchen: Für den untenstehenden «Weiterleiten»-Link habe ich ein kleines Programm geschrieben, welches Eure Eingaben übernimmt und daraus Emails produziert.
«Ultramobil» ist der neuste (Verzweiflungs-) Schrei aus dem Hause Microsoft (respektive Samsung oder Asus): Jetzt, wo in jedes Handy bereits eine halbe Büroeinrichtung und ein Fotostudio integriert ist, lanciert der Windows-Hersteller eine
Mein running Gag hier ist ja der Spruch «Niemand hat mir gesagt, dass es in Kalifornien regnet», und in aller Regel ernte ich damit mindestens ein höfliches Lächeln. Jetzt aber verschlägts mir die Sprache. Vor drei Wochen noch, mitten im Februar, hatten wir hier fünfundzwanzig Grad – Hitzerekord für die Jahreszeit.
Wer sich ein bisschen mit Robotern auseinandergesetzt hat, dem ist klar, dass nicht alle dieser Dinger so niedlich aussehen wie Sonys Computerhund Aibo. Bisweilen gleichen sie eher den monströsen Horrorvisionen aus Filmen wie Terminator –
So unbegrenzt sind die Möglichkeiten in diesem Land nicht. Jedenfalls nicht in Kalifornien, und ganz sicher nicht in San Francisco. Die Gesetzesdichte in dieser Stadt dürfte jene einiger Schweizer Orte bei weitem übertreffen.