Die Zipper

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39.jpgIn den USA wird einiges mit anderen Ellen gemessen. Während man für Yards, Feet, Inches und Gallonen aber einfach nur eine gute Umrechnungstabelle braucht, wird es bei etwas weniger mathematischen Werten schwieriger.

Der Vorteil einer Carsharing-Mitgliedschaft zum Beispiel liegt weniger in den verfügbaren Autos, die in San Francisco übrigens nicht ganz so dicht zur Verfügung stehen wie die Mobility-Flitzer in der ganzen Schweiz. Nein, der Vorteil der Zipcar-Mitgliedschaft liegt im garantierten Parkplatz für die Kiste.

Was wiederum zu mehr Sex führt - die Referenzeinheit für ohnehin alles, was gemessen werden kann. Freizeit, Verdienst, Körpergewicht - etwas mehr vom einen oder etwas weniger vom anderen lässt sich offenbar im Flachleg-Index angeben.

Dafür spielen Distanzen generell eine viel kleinere Rolle als bei uns in der engen Schweiz: Die gesharten Cars werden pro Stunde oder Tag gemietet, die gefahrenen Meilen spielen keine Rolle. Das ist gut so, denn für guten Sex (oder ein Picknick) fahren die Amerikaner auf einem Tagesausflug problemlos 10 Stunden. Die Sonntagsfahrt in den Yosemite-Nationalpark bringt allein schon 600 Kilometer auf den Tacho - das würde bei Mobility mit rund 300 Franken zu Buche schlagen. Sowas kann sich der typische Autoteiler in den USA nun mal nicht leisten.

Kommentare

Ein Blurb to “Die Zipper”

  1. donald on November 8th, 2005 22:22

    Ambrose Bierce sagt:
    “Der Journalismus ist so minderwertig, dass er mit der Literatur nicht in einem Atemzug genannt werden kann, doch mag er als Mittel zur Reform genutzt werden.”

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