Metins Funknetze

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341.jpgEin bisschen Heimweh kommt ja schon auf - das erste Mittagessen bei Metin in der Zürcher Körnerstube nach sechs Monaten Kalifornien ist ebenso fremd wie heimelig, denn Lammvoressen mit Kartoffelgratin bin ich mir inzwischen so wenig gewohnt wie die Tatsache, dass ich hier eine Zigarette anzünden darf, ohne zuvor auf die Strasse hinausgetreten und mindestens sechs Fuss vom Eingang zum Restaurant entfernt zu sein.

Die Überraschung folgt auf das Essen: Ich schalte den Computer ein und erwarte - im Gegensatz zum verstrahlten San Francisco - gähnende Leere im Verzeichnis der Funknetzwerke.

Aber siehe da: Inzwischen ist auch Zürich voller drahtloser Firmennetze: 15 Stück zeigt mein Rechner an. Und drei davon, mit bestem Empfang an Metins Mittagstisch, sind ungeschützt.

Irgendeinem nicht ganz techniksicheren Zeitgenossen verdanke ich also, dass ich auch an der Limmat passwort- und kostenfreien Zugriff auf meine Webseite geniesse. Der Kreis vier hat den Äther des Silicon Valley .

Besten Dank an die Eigentümer der Funkbasis, die selbst in der pedantischen Schweiz zu faul waren, das Handbuch zu lesen und ein Passwort zu setzen. Ich fühl mich ganz daheim.

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