Mrz
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Tennis in SF
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Eigentlich kostet hier alles. Oder zumindest entspricht dies dem Vorurteil des kapitalistischen Amerika. Tatsächlich ist für Geld alles zu haben.
Manchmal aber auch einiges ohne Geld. San Francisco ist als Gemeinde unheimlich sozial veranlagt. Vergünstigungen für Bürger und Bürgerinnen mit tiefen Einkommen sind fast überall zu kriegen; viele Kultur- und Sportangebote sind gar ganz kostenlos.
Beispielsweise betreibt die Stadt in ihren vielen Pärken und Playgrounds über 130 Tennisplätze, einige davon sind abends sogar beleuchtet. Wer spielen will, geht (naja - fährt) hin und wartet, bis eine der Gruppen die bohrenden Blicke der Wartenden nicht mehr erträgt und das Feld räumt.
Inzwischen habe ich den Trick mit dem penetranten Herumstehen am Platzrand so richtig raus - längere Wartezeiten haben wir nie hinnehmen müssen, um dem gesundheitsförderlichen Freizeitvergnügen zum Nulltarif zu frönen.
Ist es da noch nötig zu erwähnen, dass Freiluft-Tennis bei 18 Grad (im Schatten) im Januar und Februar ganz besonderen Spass macht?
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