Heisse Nummer

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332.jpgDie Fingerabdrücke und ein Logitech-Bild von mir haben sie ja schon, die Heimland-Sicherheitsfritzen. Trotzdem kam ich mir bisher hierzulande wie ein nichts vor. Es fehlte die ominöse Nummer, von der ich an dieser Stelle bereits behauptet habe, dass man sie nicht unbedingt braucht. Nachdem ich aber selbst mit meiner Schweizer ID in einer Bankfiliale um eine Barauszahlung ab meinem Konto kämpfen musste, ist die Einsicht gereift: Ohne Sozialversicherungsnummer (SSN) existiert man hierzulande nicht.

Die Amerikaner selber, die weder Ausweistragepflicht noch Einwohnerkontrolle kennen, mussten sich, um in zwei Wochen ihren Präsidenten wählen zu können, bis heute mit der SSN als Wähler registrieren lassen.

Aber jetzt gehöre ich endlich auch dazu: Vor zwei Tagen lag die Karte im Briefkasten. Darauf steht zwar, dass man mich nur nach Rücksprache mit dem Departement für Homeland-Sicherheit anstellen darf. Aber im ersten Übermut hätte ich mich beinahe in eine der Wählerlisten eintragen lassen.

Die Realität holte mich im nächsten Cornerstore ein, als der Inhaber mich auf Chinesisch mit englischem Einschlag aufforderte, das Überschreiten der Altergrenze für den Kauf von Zigaretten per Foto-Ausweis zu belegen. Und dann auf einer kalifornischen Drivers-Licence bestand.

Wenigstens eröffnet mir die SSN auch den Weg zu diesem Papier.

Wenn ich die Fahrprüfung bestehe.

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